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Sonntag, 10. Januar 2016

noch kein winter | not yet winter


Mit drei Hunden kommt man um (fast) tägliche Spaziergänge nicht herum. | Having three dogs you have to go for regular walks.


Dabei gibt es oft wunderschöne Ausblicke und Anblicke. | Good opportunities to have lovely views.


Derzeit sprießen schon neue Moose, zarte Farne und auch schon hübsche Sauerklee-Blättchen. | As winter didn't arrive yet its funny to see first fresh mosses, shamrocks and delicate new ferns growing along the paths.



Gerne suchen wir Seitensträßchen fast ohne Verkehr, damit die wilden Kerle auch mal ohne Leine herum tollen können. Dort fand ich die schönen Samenkapseln des Pfeifenputzerstrauches (Callistemon), er blüht im Sommer schön pink und puschelig aussehend. | I found some seed pods of a bottlebrush (Callistemon). In summer it has gorgeous pink flowers.

Montag, 6. April 2015

blütenrausch | bloomsday


Ich freue mich so sehr, dass ich nach meiner langen Reise noch reichlich Kamelienblüten zu sehen bekomme. Und die ersten Magnolien stehen nun auch in voller Blüte. | I am very happy that after the return from my long journey to the continent there are still many camellias to admire for me. The first magnolias opened their flowers.


Magnolia campbellii gilt als die schönste Magnolienart der Welt, ein riesiger Baum, nur mit Teleobjektiv zu erhaschen! Die Blätter haben die Konsistenz von Chicoree, schmecken jedoch ganz stark nach Kölnisch Wasser. In China isst man sie süß-sauer eingelegt, ähnlich wie Essiggurken. | Magnolia campbellii is supposed to be the most beautiful of all magnolias, it's a huge tree, you can only take photographs with a strong zoom. The petals are edible, they taste like Eau de Cologne.



Unser neues Gästehaus ist pünktlich fertig eingerichtet gewesen, die erste Gruppe darf sich nun dort wohlfühlen und bei mega-sonnigem Osterferien-Wetter wandern gehen. | Our new guesthouse welcomed the first guests on Saturday, the weather was and will continue to be magnificent.

Samstag, 14. Februar 2015

noch mehr frühling | more spring


Wer will noch mehr Frühling sehen und riechen? Der Stechginster (Bachblüte Gorse) blüht jeden Tag etwas mehr. Bald wird die Sonne warm genug scheinen, dass er seinen wunderbar-kitschigen Kokosduft entfalten wird. | The gorse is starting to flower everywhere. Very soon the sun will be warm enough to help the delicious coconutty scent to be spread.



Ich merkte auf dem Hundespaziergang zum Meer ziemlich schnell, dass dünner Pulli über noch dünnerem Rolli zu warm war. Dann sah ich unseren Nachbarn, wie er im kurzen T-Shirt Zwiebel setzte. Auf dem Foto ist unsere Schwitzhütte zu sehen, die sich auf baldige Besucher unserer Wandergruppen freut. | I was walking the dogs and noticed that even just a thin shirt and a woolen cardigan was too warm. Then I saw our neighbour in his short sleeved t-shirt planting onions and got in the mood of gardening a bit. But I have to work on the new edition of my reference book. That's our sweat lodge waiting for visitors soon to come.



Nun juckt mein grüner Daumen auch, doch ich muss weiter an der stark veränderten 6. Neuauflage meines Fachbuches arbeiten. Bis die Viecher hier hüpfen, muss ich fertig sein. | Until those guys will hop around pir tracks and gardens the book has to be ready.



Lustigerweise wartete zu Hause ein ähnlich aussehender veganer "Pudding" auf uns: in Mandelmilch aufgequollene Chiasamen, mit Bio-Vanille und Birkenzucker verfeinert und pürierten Tiefkühl-Himbeeren serviert, hmmmm. | Back at home we had a similar looking vegan desert: pudding made of chia seeds (soaked for a few hours in almond milk), with some xylitol sugar and organic vanilla extract, covered with a smoothie of rasperries and bananas. Delicious!

Dienstag, 6. Januar 2015

blumen | flowers


Das neue Jahr ist schon wieder fast eine Woche alt, die Zeit rennt und rinnt nur so davon. Wir haben heute die erste Hälfte des Manuskriptes unseres neuen Buches "111 Gründe Irland zu lieben", das im Herbst erscheinen wird, abgegeben. Was für eine Freude, all die schönen Dinge und Vorkommnisse, die wir seit 15 Jahren hier erleb(t)en, Revue passieren zu lassen! | One of the reasons why I really love Ireland is the early spring, we are just writing a book about the Green Isle (in german language) and delivered half of the Manuskript today.


Ein Grund, den ich beschrieben habe, ist der zeitige Frühling, ein anderer die so schönen subtropischen Pflanzen, die wir hier überall um uns herum bewundern können. Derzeit sieht man in etlichen Gärten bereits große Kameliensträucher in voller Blüte, bei uns vor der Haustür blüht dieser schöne Neuzugang. | I also like that there are so many subtropical plants around here. The camellia is flowering at our front door but I saw many of them around here. 


Eine Pflanze, die wir im Spätsommer ÜBERALL an fast jedem Straßenrand haben, wurde in Deutschland zur Blume des Jahres 2015 gekürt: Der Gemeine Teufelsabbiss. Die Loki-Schmidt-Stifung macht sich für diese hübsche Wildblume stark, weil ihr Lebensraum in Deutschland immer mehr verschwindet.
"Die Blume des Jahres steht immer auch stellvertretend für einen bedrohten Lebensraum. Beim Gewöhnlichen Teufelsabbiss sind dies feuchte und magere, offene Landschaften wie beispielsweise Feuchtwiesen, Moor- und Heidegebiete, Uferzonen sowie Graben- und Wegränder im Feuchtgrünland. Hauptursache für die Gefährdung dieser Pflanze ist die Intensivierung der Landwirtschaft. Feuchte Wiesen wurden entwässert, gedüngt oder zu Acker- und Bauland umgewandelt. Unsere letzten zurückhaltend bewirtschafteten Mager- und Feuchtstandorte müssen unbedingt erhalten werden“, so Axel Jahn, der Geschäftsführer der Loki Schmidt Stiftung. Das Problem: Wenn die Flächen brach fallen, verschwindet der Teufelsabbiss ebenso wie bei einer Intensivierung der Nutzung. In den nördlichen Bundesländern ist der Gewöhnliche Teufelsabbiss hingegen nur noch an wenigen Stellen zu finden. Ein von der Loki Schmidt Stiftung herausgegebener Kalender für das Jahr 2015 stellt den Teufelsabbiss und seinen Lebensraum vor. Kalender und Samen der Blume des Jahres 2015 können hier (klick!) bestellt werden."
In Germany this beautiful wild flower was elected as Flower of the Year 2015, it is Devil's Bit (Succisa pratensis), it's environment is seriously endangered. Here in Ireland it grows on most road sides. You can read about it here.


Unsere Bella kann inzwischen schon brav auf dem Rücksitz sitzen bleiben, letzte Woche musste sie noch im Hunde-Kindersitz Auto fahren, oft ging auch etwas daneben. | Our pup Bella already learnt how to sit in the rear of the car, still a week ago she had to sit in a "baby seat" as there were a few misshaps during her first journeys.

Freitag, 10. Oktober 2014

on the road again

Eine ausgesprochen schönwettrige Seminare-Tournee liegt fast hinter mir. | Autumn/fall in mid Europe is amazingly nice at the moment.

Sie hat mich in den Hunsrück und nach Nordrhein Westfalen geführt. Ich war in Siegburg, Köln und Velbert. | I have been on the road for quite some time to teach aromatherapy. My first stop was the very West of Germany near the French border.


Dann ging es in die Region Zürich. Überall erzählte ich wissbegierigen Menschen, wie man am besten ätherische Öle und Pflanzenwässer anwendet. | Then I went to Zuerich in Switzerland.


Auf den Hügeln über dem Zürichsee besuchte ich den wunderschönen eher unbekannten Botanischen Garten Grüningen, wo noch hoch interessante Pflanzen blühten wie dieser Losbaum (Clerodendrum trichotomum)... | High above Lake Zuerich I went to a fabulous Botanic Garden where there were still many plants in full bloom...


...und diese exotisch anmutende Lilienart (Krötenlilie, Tricyrtis)... | ... like this interesting toad lily (Tricyrtis)...


...sowie eine wunderschöne Enzian-Art (Gentiana acaulis). | ... and real gentians (Gentiana acaulis).


Der Herbstanfang lässt sich zwar nicht leugnen, doch er ist überaus charmant. | There is no denial that autumn/fall is around the corner but it's really charming.


Und so verabschiede ich mich langsam von einigen schönen Tagen in Bern, das unglaublich entspannende fast rhythmisch klingende Läuten der schweizerischen Kuhglocken werde ich vermissen. Kommende Woche werde ich auf der Grünen Insel unser Noch-Gästehaus ausräumen und dann Vorbereitungen für den Umzug ins neue edle Gebäude treffen, wo wir Wanderwochen und Aromatherapie/Heilpflanzenwochen anbieten werden (mal reinschauen? hier gehts zu Ballylickey House). | At the moment I am near Bern, the Swiss capital, where I love the sound of the typical Swiss cow bell ringing softly on every hill and meadow.

Dienstag, 23. September 2014

still green

Was, schon wieder drei Wochen ohne Blog-Eintrag! Das kommt dieses Mal davon, dass die letzten drei Wochen mit Gästen im Gästehaus sehr intensiv waren. Zudem war ich in Dublin auf einer wundervollen Aromatherapie-Konferenz, über deren wertvolle Vorträge ich derzeit ganz fleißig in meinem Aromatherapie-Blog berichte. | Wow, again three weeks without any entries in this blog! But after I came back from the wonderful aromatherapy conference Botanica2014 in Dublin I have been busy blogging about the great lectures I heard there on my professional aromatherapy blog.


Hier ist es zum Glück noch nicht sehr herbstlich, die ersten fallenden Blättchen deuten sich erst an. Doch untrüglich ist freilich die typische Heidelandschaft, gespickt vom giftgelben Stechginster. | Here we still enjoy very warm weather, the leaves just started to fall from the trees. But the pinkish landscape (from the heather) dotted with yellow from the gorse is a clear sign that this awesome summer might be over very soon.


Die fallenden Äpfel und die schrumpelnden Hagebutten verraten auch, dass dieser wundervolle Jahrhundertsommer ausklingen könnte. Ich habe die erste Runde zu Kompott verarbeitet. | The falling apples in our little orchard and the shrinking rose hips are a clear sign that we should prepare our preserves for the coming winter.


Der schöne Hopfen an unserem Haus ist noch recht grün... | The hops which is coating a good part of our house is still quite green...


...und grün ist auch mein Matchatee mit aufgeschäumter Mandelmilch. Den Matcha hatte ich mir im März aus Tokyo mitgebracht, er ist kostbar, er ist mega-gesund, doch ich vermissen meinen morgendlichen Espresso. Seit einigen Monaten trinke ich keinen Kaffee mehr, ich will mich nicht mehr aufputschen, meinen etwas erhöhten Blutdruck hat das allerdings nicht beeindruckt. | So is the matcha green tea which I drink with frothed almond milk. I stopped drinking my daily morning espresso some months ago to see whether there might be any good effect on my slightly elevated blood pressure (so far no improvement).


Und so versuche ich zu entspannen, denn meine nächste Seminare-Tournee naht. Wie ist das Wetter bei euch im Hunsrück, in Bonn, in Zürich und in Bern? Muss ich Pudelmütze und Handschuhe einpacken? | I am preparing myself for my next long trip to Germany and Switzerland to teach aromatherapy.

Montag, 1. September 2014

fundstücke | finds


Das schönste Unkraut weit und breit: die anmutigen Blüten der wilden Möhre. Manchmal duften sie sogar. Auf englisch hört sich ihr Name viel poetischer an: Queen Anne's lace (Spitze von Königin Anne) | The most beautiful weed along the roads: Queen Anne's lace or wild carrot. 


Fundstücke am Wegesrand und am Meeresrand (ja, auch ein Stückchen Perlenkette). | Found along the shore and along the paths (yes, even the few pearls were found).


Die Weißstickerei gab's für 4 Euro im Charity Shop, es ist eine Art Bezug für das Nachthemd. Die Marmorperlen fand ich an einem See. | The embroidery just cost a few euros and the marble bracelet was found at a lake.

Freitag, 22. August 2014

the days are getting shorter

Ich habe diesen Sommer neben sea spaghetti (Seetang) auch gedünsteten Meerfenchel probieren können, und dieser deutlich salzige spargelähnliche Genuss hat es mir wirklich angetan, ich muss zusehen, dass ich diese seltene Pflanze überreden kann, an einem Felsen im Garten zu wachsen (das Meer ist fast zu weit, fünf Fußminuten!). Dieses Gemüse schmeckt übrigens gar nicht nach Fenchel! | This summer I ate a delicious vegetable that was new to me: rock samphire, it tastes a bit like asparagus.

Schnief, der Herbst ist morgens uns abends bereits zu spüren. Aber wer will schon klagen, unser Inselsommer war sensationell. Die Physalis im Gewächshaus hat schon fast alle Früchte abgeworfen. | The physalis plants in our green house are dropping their fruits, sadly autumn isn't far...

Heute haben wir die letzten Trauben geerntet und zu Smoothie verarbeitet. Im einen Gewächshaus sind auch die Tomaten abgeerntet, im zweiten geht es jetzt erst langsam los mit der Tomatenschwemme. | We harvested our last grapes today and very soon the next batch of tomatoes will be ready for our plates.


Die Tage werden deutlich kürzer, gegen 21 Uhr ist es zwar noch hell, doch die Nacht ist schon deutlich in Sicht. Ab und zu wird etwas genäht wie dieses Geschenk. | The days are getting shorter and a few things were sewn like this present.


Das wunderschöne Band von Kafka ist mit einem Gedicht von Heinrich Heine verziert (stimmt das so, liebe Bastelfee?) | The lovely ribbon is decorated with a poem from a famous German poet.

Montag, 10. März 2014

baa baa black sheep


Der Frühling ist schon fortgeschritten, wenn nicht nur die pinkfarbenen Kamelien blühen, sondern die tief blutroten und auch die weißen Edel-Blüten dieses japanischen Teegewächses dazu kommen. | Spring is quite advanced if the white camellias start to open their magnificent blooms. I love the different shapes and colours of this Japanese shrub of the tea family.


Und wenn auf den Wiesen unserer Nachbarn überall die Lämmlein blöken und hüpfen. Schade, dass viele von ihnen bald in der Pfanne landen werden, sie sind sowas von niedlich. Manche sind ganz schwarz, manche schwarz-weiß und die Mehrheit fast nur weiß. Ja, es ist Frühling und ich schwinge mich übermorgen auf "den Sattel", also ins Flugzeug, um 11 Stunden zu fliegen und 9 Stunden Zeitverschiebung durchzustehen. Ein Vortrag in Tokyo ist vor einer riesigen Aromatherapie-Konferenz zu halten. Und wenn ich schon mal dort bin, gilt es noch einen Schnelltrip nach Kyoto zu unternehmen. Zum Glück wird mich die Übersetzerin meines ersten Buches begleiten. Ich darf gespannt sein – war ich doch noch NIE in Asien. | And if many lambs hop around the meadows of some of our neighbours. What a shame that many of them will be cooked and eaten in a few weeks time. I am preparing for an eleven-hous-flight with nine hours of time difference as I'm going to hold a lecture at a major Japanese aromatherapy conference in Tokyo. Despite knowing so many places around the globe I've never been in Asia.

Sonntag, 2. März 2014

frühlingsfreuden | the joy of an early spring


Mein armes virtuelles Tagebuch muss ganz eifersüchtig auf Facebook sein. Seit ich dort die Essbare-Kosmetik-Herstellen-Gruppe betreue, kommt es zu kurz (auf dem Foto befinden sich einfach herzustellende Körperbutter-Marmorküchleins). | My poor virtual diary mus be jealous since I opened a Facebook group about home made and edible cosmetic (here you see bodymelts for dry winter's skin)


Was hätte ich auch erzählen können? Dass ich an den Tagen und Abenden nach Sturm Darwin ohne Strom, Wasser, Heizung und Internet ganz viel gestopft und repariert habe? Und eine rosa Babymütze für eine kleine neue Erdenbürgerin gestrickt habe? Und zwischendrin oft spazieren gegangen bin und im Garten gewühlt habe? Kaum erkennbar auf dem Foto ist unser Gäste- und Seminarhaus und der Beweis, dass wir uns nicht nördlicher als in Dortmund bewegen. | But what should I've told you? That I was darning and mending on all those days and night after storm Darwin took electricity, water, internet, heating from us? And I walked and weeded a lot (in the park of our guest house the at the arrow and in our private garden).


Dass es zu oft regnet und die Erde sowas von aufgeweicht ist, und so die Mauselöcher anscheinend überall geflutet oder zusammengebrochen sind? Wir haben jedenfalls noch nie soviele Geschenke von Lance, unserem kleinen Kater erhalten. | Should I tell that the ground is so soaked that obviously most mice lost their homes. Our cat never brought so many gifts...


Dass uns die Kamelienblüte vor der Haustür seit dem 17. Februar beglückt? Und auch an den Straßenrändern und Vorgärten von anderen Menschen. Nun ist die "Schonzeit" bald vorbei, die Reisesaison beginnt und es dauert auch nicht mehr lange, bis wir wieder Gästegruppen im Gästehaus begrüßen werden. | Should I show all those beautiful camelias which are in flower since the end of January. The one in front of our house usually is a bit slow but it started blooming by mid February and will be a delight for the weeks to come.

Mittwoch, 15. Januar 2014

plötzlich neues jahr | suddenly new year


Die vier oder fünf oder sechs schweren Winterstürme haben uns reichlich zugesetzt, zumindest haben uns zwei der Unwetter erheblichen Schaden zugefügt. Das beschädigte Auto (durch ein schraubenbewaffnetes herum fliegendes Brett) war noch das kleinere Übel. Dafür habe ich endlich mal wieder etwas richtig Tolles gestrickt.
Und maschinengefilzt. Bin ganz stolz, ich habe noch nie eine einzige Socke zustande gebracht und dann gleich Hausschuhe für den Sohnemann. Sie haben ihm sogar richtig gut gefallen und halten extrem warm. Sind zwar etwas zu puschelig geworden (die Wolle war glatt) aber egal, erhöht nur den Wärmefaktor. | The four or five or six really bad winter storms caused a lot of hazzle for us. The damaged car was the least problem unfortunately. But I finally did some crafting: really warm woolen slippers for our eldest son, he really loves them. They were felted in the washing machine (first size 15 – looking like submarines– and then shrunken to size 9).


Wie gewohnt gibt es bei uns Anfang Januar Froschlaich im Teich. Von mir aus kann der Frühling kommen. Bin gespannt, ob der bislang milde Winter wieder mit Kamelienblüten Ende Januar aufwarten wird. Wer auf Facebook ist und sich für supernatürliche Körperpflege interessiert, kann man bei Essbare Kosmetik dort vorbeischauen, ich möchte helfen, dass mehr Menschen sich von den Giftcocktails der Großkonzerne befreien (Plastikkügelchen, hormonverändernde Stoffe, alzheimerförderndes Aluminium kann ganz leicht und billig durch wenige Naturmittel ersetzt werden. | As usual in early February the frogs are to be heard in our garden. I wonder whether the mild winter will bring us camellias full of blooms in two weeks time (very often one of our shrubs flowers around my mom's birthday by the end of the month). I opened a (German language) page about easy to make all natural body care products on Facebook – if you'd like to have a look feel free!


Montag, 9. Dezember 2013

vom süd- zum nordatlantik | journey around the world

Tibouchina mutabilis
Nun bin ich wieder zurück in Good Old Ireland. Die Wochen mit meinem Vater und meinen Brüdern waren gleichzeitig schön, traurig und verstörend. Die letzten zwei Jahre brachten mehrere plötzliche Todesfälle mit sich, ausgelöst durch triviale Stürze oder sonstige leicht unachtsame Handlungen. Unser Leben - immer hängt es irgendwie am seidenen Faden - nur wir bemerken es nicht. | I am back from Brazil, having travelled thousands of miles and now enduring a fall vom 35 degrees C (95 F) to 10 degrees C (50 F). I share a few more beauties growing along the streets of Curitiba, Brazil.

Araucaria angustifolia (Affenschwanzbaum; Monkeypuzzle Tree 
Da einige LeserInnen so beglückt von der Blütenpracht Süd-Brasiliens waren, werde ich noch ein paar kunterbunte Sichtungen zeigen, auch für mich als süße Erinnerung. So wie die schön lila blühenden Tibouchinas das Stadtbild von Curitiba prägen, so sind es auch die Pinheiros (Schirm-Araukarien oder Affenschwanzbäume), die das Wappen des Staates Paraná, dessen Hauptstadt Curitiba ist, zieren.

Erythrina falcata (Brasilianischer Korallenbaum; Brazilian Coral Tree)
Ganz und gar nicht unauffällig ist dieser große Baum an der Ecke des Supermarktes, den ich alle paar Tage aufsuchte. Er ist zu groß, als dass ich seine witzigen Blüten fotografieren konnte.


Nachdem mein unauffälliger Gammel-Look dazu führte, dass ich zweimal wie ein Dienstmädchen angesprochen wurde, als Leute nach dem Weg suchten, bewegte ich mich mutiger mit meiner guten Kamera in dieser ach so überfallträchtigen Großstadt. So musste ich diese wuchernde Rankenpflanze. deren Name mir entfallen ist, ganz genau unter die Lupe/Linse nehmen.


Ich bückte mich ausgiebig, um diese schön gezeichnete Iris-Art zu studieren.


Auch diese ganz niedrigen Lilien, die in vielen Rasenflächen wuchern, fanden meinen Gefallen.


Ob das auch eine Iris-Art ist? Diese hübschen Blüten sitzen in grasähnliche Horsten und sind einen knappen Meter hoch.


Es ist nicht einfach, nun von 35 Grad auf 10 Grad umzuschalten, ich bin ja nur froh, dass es hier in Irland nicht so kalt wie in Deutschland ist, der Zwischenstopp in Krefeld und Köln bei 2 Grad war mangels Wintermantel nur mit vier Schichten Pullovern und Jäckchen auszuhalten.